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Mythen, Sagen, Legenden und Märchen

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Hinweis:

Ein Glaubens-Lehrsatz [Dogma] von Celtoi, Keltoi, Kelten wird nicht direkt überliefert aus der als keltisch bezeichneten Kultur; sondern bloss die dem entsprechenden Vorstellungen aus anderer Kultur [griechisch und römisch], ebensowenig wie heidnisch im Heidentum, pagan im Paganismus oder esoterisch in der Esoterik.

Der gedankliche Ansatz, wie er im Jahre 2011 nach wie vor auch in der wissenschaftlichen Keltologie vorhanden ist, ein Pantheon-System, keltisch oder allgemein indogermanisch, als Theorie erfassen zu wollen, ist mit der tatsächlichen Überlieferung einer Vorstellung von unvergänglicher [zeitloser] Seele nicht vereinbar. Zeitlos bedeutet Gegenwart mit Bezug auf die persönliche Handlung und Wirkung; als Heiligtum [Pantheon] müsste hier die Kooperation, also die Mitwirkung und Teilnahme der Individuen erscheinen.

Aus keltischer Kultur überliefert wird der Gedanke von einer unvergänglichen Seele. Das ist eine gedachte Vorstellung und kein Glaubensgrundsatz, weil, bevor eine Vorstellung geglaubt werden kann, muss sie denkend erfasst werden. Dabei ist jenes, was "Seele" sein könnte nebensächlich, zentral ist "unvergänglich" als "zeitlose" Gegenwart [Ewigkeit] im Wandel von leblos zu lebendig und umgekehrt. Siehe auch hier: der keltische Monismus. Die Meinung, etwas glauben zu müssen entspringt eher dem mit als christlich erfassbaren Denken. Dazu gehören besonders Umdeutungen in neu-heidnischen, neo-paganen Kreisen von Rekonstruktionismus, Reenactment, Revitalisierung und Restaurierung der mit dualistisch [beispielsweise christlich] gedachten keltischen Elementen, wie die Behauptung von polytheistischer Religion, Verehrung von angeblichen keltischen Götter und vermeintlicher Beseeltheit der Natur.

Sich von irgend etwas zuerst angesprochen zu wissen wird aus keltischer Kultur nicht vermeldet. Ein Lehrsatz [Dogma] als allgemein gültiger Glaubensgrundsatz oder Glaubensbekenntnis wäre aus keltischer Sicht, also mit Bezug auf die unvergängliche [zeitlose] Seele, völlig unlogisch.

Tatsächlich kann ein Mensch nur im zeitlosen Moment von Gegenwart wirken. Dieser Augenblick bildet als Natur ein aus Alles und Nichts bestehendes Ganzes, erkennbar im bereits bekannten und dem noch zu erkennenden unbekannten. Die logische Eins, der Gegensatz zur Null, das Ich als Selbst, entsteht aus der natürlichen, nicht der gedanklichen, Polarität von weiblicher Eizelle und männlicher Samenzelle.



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