Kelten - Keltentum

in der Frühzeit [Antike]

Kelten

Kelten- und Druidentum in Westeuropa entwickelten sich über den Donau-Raum, Aunjetitzer Kultur, Hallstatt, das weisse Gold [Salzburg] und den heute deutschsprachigen Raum [Österreich, Bayern, Süddeutschland, Deutschschweiz].

Die Welt sei unvergänglich [keltisch] . . .

[Strabon um 60 v.Chr., 4. Buch, 4, Gallia]

. . . ist noch heute korrekt:

Gegenwart ist ohne Zeit [quanten-physikalische Unschärfe-Relation]

Kelten

Mit Bezug auf jenes was als die Kelten oder als keltisch angesprochen werden kann muss zwingend als Erstes deren Mythos demontiert werden, welcher als völkisch nationalistische Keltomanie entstanden ist. Ebenso sind die Unterstellungen heraus zu filtern, welche durch die Berichte aus Kulturen mit zweit-geteilter [Götter]-Welt bloss deren Miss-Verständnis vom keltischen Monismus nachweisen. [Der Dualismus der Griechen wie der Römer als Denk-Schema ist unvereinbar mit der Dreieinigkeit der Kelten]. Und heute stets daran denken: Das war vor ungefähr 2500 Jahren, das waren keine Ahnen oder Vorfahren, als die Kelten ist die Kultur innerhalb einer Sprach-Familie zu sehen mit einer spezifischen Denkart [Dreieinigkeit].

Nicht die Geschichten vor Ort in ihrer Vielfalt, sondern die verbindende Dreieinigkeit als Kooperation bleibt lebendig. Mit der in Westeuropa allgemein als Denkmuster üblichen Basis einer aus Polytheismus und Monotheismus [griechisch-römisch] entstandenen germanischen Geisteshaltung sind die gedanklichen Zusammenhänge der Seele nicht begreifbar; der so genannte abendländische Dualismus mit der Logik des ausgeschlossenen Dritten bildet in sich bereits eine vorweg gedachte Ideologie. [... Grundgedanken zur Polarität].

Was ist eigentlich keltisch?

Der Unterschied im gedanklichen ist keltisch. [Leben nach dem Tod]. Nicht im vergänglich menschlichen. Menschen sind gleich unter Gleichen, aber je für sich einzigartig verschieden. Durch antike Quellen überliefert wird die keltische Vorstellung einer Seele und deren Dreieinigkeit resp. die Ablehnung einer Zwei-Teilung vom Ganzen, der Welt. Das non-duale Denken ist keltisch mit dem Fehlen von vermenschlichter Natur-Gewalt als Wahrheit in Form von vermeintlicher Gottheit, Dämonen und dergleichen. Die keltische Anderswelt ist in dieser Welt und wurde kultiviert mit Samonios, jener heute überlagert mit Weihnachten bezeichneten heiligen Nacht der Nächte.

Typisch keltisch ist die Trinität und die Verbundenheit [Einheit] in einer kooperativen Vielfalt im Unterschied zum abendländischen Dualismus mit einer zentralistisch gesteuerten Vielfalt in der vorbestimmenden Einheit. In der Diktatur steht die Einheit im Gehorsam an erster Stelle, keltisch ist zentral die Vielfalt der zusammen wirkenden Menschen als Vereinigung [ohne jede nicht zwingend sachlich erforderliche politische Einheit]. Dieser Unterschied ist heute, [2013], vergleichbar mit einer direkten Volks-Demokratie in der Schweiz, [von unten nach oben], und einer ebenfalls als Demokratie bezeichneten Einheit der Europäischen Union als Verwaltung, [von oben nach unten].

Zwecks Verständnis von keltischer Kultur als sich gegenseitig bedingendes Druiden- und Keltentum in einer Symbiose ist unabdingbar, das aktuelle Weltbild der humanistischen Zivilisation des christlichen Abendlandes zu verlassen und monistisch denkend [ohne übersinnliches, nur bekanntes und unbekanntes] in den Gedanken einzusteigen. Dies ist aber nicht unbedingt einfach. Schon die antiken Autoren der Griechen und Römer haben ihr Unverständnis gegenüber den Kelten offen zugegeben, obwohl sie noch Zeitgenossen waren und sogar ursprünglich aus einem gemeinsamen Sprach- und Kulturraum stammten. So fehlt beispielsweise in keltischer Kultur die Ideologie einer Kosmogonie im Sinne der Schöpfung resp. einer Entstehung von Welt als Ganzes oder Singular.

Damit sind besonders auch alle Neu-Heiden, Neo-Paganen und Naturreligiösen angesprochen, die unter der vordergründig modernen Kluft unbemerkt die alte gläubige Kutte tragen. Zusammenfassend und stark vereinfachend sind das jene, die noch an übernatürliche Wesensheiten glauben oder diese für denkbar halten [wie etwa Geist und dergleichen mehr]. Der Leib-Seele-Dualismus [Animismus] ist nicht keltisch.

Menschen denken mit einem angeborenen Vergleich, das fremde Andere einfach vereinnahmend, was in diesem Zusammenhang aber im Grunde zu einem nicht bewussten Kultur-Imperialismus führt. Nach der Übersetzung durch die Interpretatio Romana wurde die Nicht-Wissenschaft [Scholastik] der römisch-katholischen Lehre zum Mass aller Dinge. Die keltische Polarität von Wissenschaft und Führung wurde ersetzt durch Papst und Kaiser.

Als damals die keltische Natur-Wissenschaft [Druiden] unbeirrt an der Dreieinigkeit resp. der Auflösung von Dualismen festhielt indem die schriftliche Fixierung von Gedanken vermieden wurde, in dieser Zeit eines sich global in die gesamte Menschheit ausdehnenden Denk-Vermögens wurde die im nachhinein als Denk-Fehler erfassbare Zwei-Teilung der Welt als gedankliche Ideologie vollzogen durch Fixierung mit Buchstaben. Sie alle, Konfuzius, Lao-Tse, Zarathustra, Siddhartha Gautama [Buddha], Pythagoras, Platon, Aristoteles und viele andere dazu, sie alle lebten im 6. - 4. Jahrhundert v.Chr. auf demselben Globus wie die keltischen Druiden ebenfalls.

Moderne Erkenntnis zeigt nun mit der Unschärfe-Relation in der Quanten-Physik wie sich Natur sowohl als Teilchen wie auch als Welle audrücken kann, nicht zeitgleich, aber gleichzeitig oder umgekehrt. Dadurch wird eine Zwei-Teilung ausgeschlossen bzw. zum früheren Denkfehler. Wenn heute die String-Theorie in der mathematischen Physik beim Multiversum von einer Neun-Dimensionalität spricht, dann trifft sie sich mit der keltischen Wissenschaft der Druiden vor 2500 Jahren, welche menschlich einfaches anders, aber ebenfalls mit einer neunfachen [3x3] Dreieinigkeit kompliziert, aber verständlich erklären konnte.



Im Monismus ist Theismus nicht denkbar

weder Monotheismus - Polytheismus - Atheismus - Pantheismus

Das ist auch schon das ganze, Sagen umwobene,
» Geheimnis der Lehre
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Im keltischen Druidentum ist weder Göttliches noch Religion, das war vielmehr eine andere Denkart, ein Monismus mit einer 3x3-Folgerichtigkeit [» Trinität]

Obwohl sie sich darüber wundern, bezeugen alle Autoren der Antike ohne Ausnahme und unmissverständlich das Dogma von der Unsterblichkeit der Seele und der Wiederauferstehung und Existenz in einer anderen Welt [» in dieser Welt].

Wer von der Todlosigkeit seiner Gedanken überzeugt ist, erfindet definitiv nichts Göttliches dazu.



 

 


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