Die keltische Anderswelt

[Anderwelt, l'autre monde]

Falls die Denkart der keltischen Druiden tatsächlich eine konsequent monistische war, dann existiert nur eine Welt als Ganzes betrachtet. Bei der Anderswelt kann es sich folglich nur um einen anderen Ort in dieser Welt handeln. Die Vorstellungen von Unterwelt etc. sind einer anderen, animistischen und vor allem antik-griechisch geprägten Mythologie südlich der Alpen zugehörig und, so gesehen, nicht keltisch.

Woher stammt denn die heute allgemein übliche Überzeugung, Menschen könnten ihre Welt wie die Affen im Zoo von aussen betrachten? Mit einem festen Gitter dazwischen, welches den Eindruck erweckt, das Reich der Beobachtenden und der Beobachteten sei getrennt und unabhängig?

Für diesen groben Denkfehler mag es verschiedene Quellen geben. Heute führt die moderne Quantenphysik zur Einsicht, absolute Objektivität dürfte eine Illusion sein. Es besteht immer auch eine Wechselwirkung zwischen Beobachtenden und Beobachtetem.

Die Gewissheit, normale Wirklichkeit der Sinnesorgane sei lediglich ein als Menschenwelt entstandener Teil der Realität, führt direkt zur existenziellen Frage der Realitätswahrnehmung.

Keine Angst vor Geister und Gespenster

Zu beachten ist lediglich, sich bei Kontaktnahme das erste und das letzte Wort ausdrücklich vorzubehalten.

Was ist Geist? - Was ist Gespenst?


Die Physik befindet sich jetzt an der Schwelle, in das Informations-Zeitalter einzutreten. Dieser eigentliche Paradigma-Wechsel scheint eine vermutete damalige Denkart von keltischen Druiden je länger desto mehr zu bestätigen. Alle empirischen Beweise in der Wissenschaft sind letztlich nur über die Sinne gegeben. Die physikalische Welt (Anderswelt) ist dadurch in einem grundlegenden Sinne mit dem Menschen verknüpft. Doch wie gelangt der Mensch von hier nach dort?

Ausgehend von einer soweit objektiven Realität aus Atomen und dem Leeren, was die Physiker glauben verstanden zu haben, tasten sie nun in Richtung der Sinnes-Wahr-nehmungen und der Bewusstmachung vor, die noch immer etwas Geheimnisvolles darstellen. Die Anderswelt besteht aktuell aus den kleinsten Einheiten der Quantenphysik, den Quantenbits (Qubits) der Information. Erst damit werden aus Atomen menschliche Erkenntnisse.

Von der Realität her betrachtet lebt der Mensch in der Anderswelt als seiner Wirklichkeit.

So ist, als ein Beispiel von vielen, die Rotationsgeschwindigkeit der Erde um die eigene Achse mit rund 1600 km/h vom Menschen ebenso nicht bemerkbar wie die sagenhafte Geschwindigkeit von etwa 107000 km/h, mit welcher die Erde um die Sonne rast.

 

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Lesen Sie bitte Leben nach dem Tod.

 


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