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Dreieinigkeit - Anam Cara

Subkultur seit Jahrtausenden: die Seelen

Was ist die Seele? Heute kann Seele verstanden werden als Zugriff auf eine gedankliche Dimension. Real physikalisch, momentan die Quantenbits der Information. In der Psyche der Menschen verkörpert als der angeborene religiöse Impuls; die zentrale Erfassung und Verbindung von Ahnung, Glauben und Denken. Subkultur seit Jahrtausenden: die Seele ...

Die Ahnung um die Unsterblichkeit der Seelen rankt sich durch die ganze europäische Gedankengeschichte. Da man davon ausgehen darf, dass die Vorstellung einer Seelenwanderung niemals zum Bestandteil christlich katholischer Missionspredigt in Mittel- und Nordeuropa gehörte, kann sie allein aus eigengesetzlichem Wissen erwachsen sein, zumal diese Auffassung durch Belege abgesichert wird. Die ältesten Schriften der Indoeuropäer sprechen in eindeutiger Festigkeit, z.B. im Rig Veda I - 164, Vers 30 - der auf die Zeit vor 1500 v.Chr. datiert wird: Die Seele des Toten wandert nach eigenem Ermessen. Die unsterbliche Seele ist gleichen Ursprungs mit dem Sterblichen.

Dieser indoeuropäische Seelenwanderungs- und Wiederverkörperungsglaube wurde vermutlich mit den Wanderungen ab etwa 2000 v.Chr. aus dem asiatischen Hochland nach Süden und auch nach Westen getragen. Von mobil gewordenen asiatischen Steppenvölkern nach der Zähmung des Pferdes vor zirka 6000 Jahren. Aus diesen proto-indoeuropäischen Völkerwanderungen entstanden verschiedene Kulturen. In Indien z.B. Arier (Hinduismus und Buddhismus). In Europa die Achäer (Frühgriechen). Nördlich der Alpen die Kelten, deren Druiden keine Theorien von persönlicher Reinkarnation entwickelten, im Gegensatz zum griechischen Phytagoras.

Die Begriffe Seelenwanderung, Auferstehung und Wiederverkörperung sind nicht zu verwechseln mit den Ideen von einer persönlichen Seele, Wiedergeburt, Karma, Reinkarnation, Rückführung etc. Das ist ganz was anderes. Aus dem keltischen Druidentum überliefert wird die Vorstellung von der gelebten Todlosigkeit einer unvergänglichen Seele und deren Auferstehung in der anderen, gedachten Welt, aber monistisch in dieser Welt [Wiedergeburt, Reinkarnation].

Keltologie? Nein. Die befasst sich mit historisch orientiertem Spezialwissen. Religion? Nein. Die war zur Zeit der Kelten auf dem Festland vor unserer Zeitrechnung noch gar nicht erfunden worden. Überliefert ist hingegen der zentrale Inhalt des keltischen Druidentums: Die Seele ...

Ebenso besteht ein althergebrachtes Durcheinander der Wörter Gedanke, Psyche, Geist und Seele. Psyche meint das Gehirn der lebendigen Menschen, das Bewusstsein. Gedanke meint z.B. die Tatsache, stumm mit sich selber sprechen zu können, mit geschlossenen Augen und ohne die Lippen zu bewegen. Seele meint den Zugriff der Menschen zu Lebzeiten (Psyche) auf eine reale gegenwärtig gedankliche Dimension inkl. dem gesamten Gedankengut. Weiterlesen ... die Seele als eigene Mitte.
Unabhängig davon, was "Seele" ist oder sein könnte oder sein möge;

die Seelen seien unvergänglich. [keltisch]

übersetzt bedeutet dies zeitlos, gegenwärtig

Alle [oder keine]. Ohne Ausnahme. Das ist genial.

Man ist sich einig im Diffusen - Wer keine Seele ist, bitte Hand erheben.

weiterlesen: » Was ist die Seele? Der Tod sei wie die Mitte eines langen Lebens ...

Die Option Ewigkeit

Ewig - als Annahme für immer und alle Zeiten weist auf einen möglichen Irrtum (Denkfehler) hin, weil, zum immer oder alle gehören die Gegenpole nie oder keine; sonst wird der Ausdruck absolut. Davon ausgehend, Zeit sei die 4. Koordinate im dreidimensionalen Raum, kann Zeit erfasst werden als Position, Moment oder einfach Gegenwart. Ewigkeit ist so gesehen kein Element von historischem Verlauf der Menschen, welcher je nach Blickrichtung eine Vergangenheit oder eine Zukunft konstruiert, sondern Ewigkeit meint den sich andauernd wiederholenden Moment als unvergängliche Gegenwart.

Dieser nicht greifbare ständige Wandel von Realität wird vom Menschen wahrgenommen und kann mittels Magie in gedachten Besitz übergehen, zur Wirklichkeit werden. Die Gewissheit, normale Wirklichkeit der Sinnesorgane sei lediglich ein als Menschenwelt entstandener Teil der Realität, führt direkt zur existenziellen Frage der Realitätswahrnehmung.

Die Singularität, bezeichnet als die Welt, das Universum, kann vom Menschen nicht mehr mit etwas anderem verglichen werden und muss darum als bestehend, als existent gesetzt werden als Ganzes. Dieses natürliche Gesamte ist selber das Göttliche, direkt und ohne Symbole, als Gegenwart bestehend im Alles und Nichts und erkennbar im Bekannten und Unbekanntem.

Erst in der Polarität von Geburt und Tod erscheint die unvergängliche Seele und die Sinnfrage ist nun auch ganz einfach zu beantworten: Der Sinn ist die Gegenwart als einziger Möglichkeit, Vergangenheit und Zukunft so miteinander zu verbinden, wie das für richtig erachtet und entsprechend gestaltet wird.

Die Gegenwart und damit auch die Seelen, sind, so gesehen, todlos - ewig.

Weiterlesen ... die [gedankliche] Wiedergeburt durch die gelebte Gegenwart [Ewigkeit]

 

Anam Cara - Das Gefühl der Gedankenübertragung

anamchara, anmcharae, anmchairde, anmchairdes - die wörtliche Übersetzung als Seelenfreunde, Seelenfreundschaft kann verwirren. Inhaltlich bedeuten diese Zusammenhänge den Vorläufer zum späteren überall verbreiteten Beichten. Im Zeitdenken [Zeitgeist] meint Seelenfreundschaft, Anam Cara, den gelebten Willen zur Kooperation zwecks der gemeinsam verbindlichen Verbundenheit von Vergangenheit und Zukunft mittels Gegenwart zu spüren, zu fühlen. Das hat nichts zu tun mit esoterischer Telepathie oder anderen parapsychologischen Vorgängen.

Davon ausgehend, die Seele sei eine im Menschen verkörperte Verbindung mit einer realen Dimension Gedanken, der physikalische Zugriff von lebendigen Menschen auf die Quantenbits der Information, und, damit verbunden, die Seelen würden auferstehen in einer gedanklichen Ebene (die Christen meinten damit "in den Himmel kommen"), so erhält der Begriff der Seelenfreundschaft mit Blick auf Seelenwanderung und Wiederverkörperung [das ist nicht vermeintliche, sondern reale Wiedergeburt] seine tiefere Bedeutung. Vorausgesetzt, die Gegenwart sei "zeitlos", erfolge auch das was Menschen als Wiedergeburt bezeichnen laufend in dieser Gegenwart. Vorher und nachher seien zwei an der Gegenwart mitschwingende Blickrichtungen (Vergangenheit und Zukunft).

Die Kooperation als Ethik in Form von Aufgaben und Unumgänglichem wird dadurch zum eigentlichen Ziel eines Lebens in der Gegenwart.

Anders wie zwischenmenschliche Beziehung, etwa Bekanntschaft, Freundschaft, Liebe und "platonische Liebe", zeichnet sich die rein gedankliche Beziehung der Seelenfreundschaft aus durch die gnadenlose Ehrlichkeit, vor allem auch gegenüber sich selber. Die Lüge blockiert die Seele, diese Inhalte werden schon zu Lebzeiten sinnlos, weil sie einst nicht wandern und wieder verkörpert werden können. In diesem Sinne verbessert Gutes oder belastet Schlechtes, nebst dem neutralen Ausgleich, den Gesamtzustand der gedanklichen Dimension. So gesehen kommt tatsächlich alles auf die Menschen zurück, im Guten wie im Schlechten. Allerdings nicht persönlich, der Sinn oder Unsinn ergibt sich erst rückwirkend. Wer sinnleer gelebt haben will, kann und darf dies auch tun, solange die gesetzlichen Pflichten gegenüber der Allgemeinheit erfüllt sind.

 

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Ausserkörper-Erfahrung

Viele reale Berichte von außerkörperlichen Erlebnissen von Menschen, welche dadurch ihre eigene Beseelung, ihre Seele, schon selber erlebt und gesehen haben, mögen einen Hinweis auf deren Existenz geben.

Eine persönliche Schilderung als Beispiel:

Anlässlich einer an sich tödlichen Überdosis von Betäubungmitteln wurde ich kurz vor Eintritt des Todes reanimiert und kam mit noch 1% Aussicht auf Überleben in eine Klinik, wo ich sieben Tage im Koma lag. An das Wiedererwachen erinnere ich mich genau. Zuerst sah ich jemand [mich], farblos, nur Kontrast von dunkel und hell, selber aus der Mitte des Raumes der Intensivpflege-Station von oben weit links unten, nackt auf dem Rücken im Bett liegend. Der Blick rückte näher heran und betrachtete die Anzeigen der medizinischen Geräte von vorne. Zahlen, die sich veränderten. Plötzlich wechselte der Blickwinkel, ich sah nun einen gräulichen Nebel, etwa einen Meter breit und weniger hoch, aus der Zimmermitte, aber irgendwie ein endlos tiefer und flacher Raum ohne Ende, von vorne schräg links oben langsam in einer Wellenbewegung und kontinuierlich grösser werdend ruckartig auf mich zuschweben. Im selben Moment, wie er mich berührte, füllte er den gesamten Raum aus und ich erwachte zu einem neuen, farbigen Bewusstsein.

Gedanken [Geist] - Seele

 


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