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Kelten - Keltoi - Celtoi - Gallier

Informationen über die Kelten - Inhaltverzeichnis

Was ist eigentlich keltisch? Unabhängig der unterschiedlichen Ansätze in den von diesem Thema betroffenen universitären Wissenschaften [2016 in Europa nördlich der Alpen noch immer geprägt von Lehr- resp. Denkart ägyt.-griech.-röm. Herkunft mit dem dualen entweder-oder Ausschluss vom Dritten] bedeutet der Ausdruck keltisch hier im Zusammenhang lediglich eine Quellen-Angabe, den Bezugspunkt. Gedanklich sei keltisch = dreieinig [→ der keltische Monismus und die keltische Trinität] im Unterschied zum nachfolgend dualen christlich bzw. theistisch/atheistisch. Die Inhalte sind gegeben durch die aktuellen Erkenntnisse und Gedanken-Gänge, die Seele betreffend.

Einfach und verbindlich die Glaubens-Vorstellung der Kelten
(Mythologie aus dem keltischen Druidentum)
von der gelebten Todlosigkeit einer unvergänglichen Seele,
deren Auferstehung in der anderen, gedachten Welt
[in dieser Welt]
- und, damit möglich -
Lebensfreude, Vertrauen, Sicherheit.

Als Kelten (lateinisch celtae, galli oder griechisch keltoi, galatai) werden seit der Antike regional unterschiedliche Bevölkerungen aus der Eisenzeit in Europa bezeichnet mit einer eigenen, der keltischen Kultur. In die überlagerte keltische Kultur der Frühgeschichte rückwirkend irgend etwas religiöses hinein zu deuten entbehrt der nachweisbaren Grundlage, ist frei erfunden. Von Bedeutung ist vielmehr der nachweisbare gedankliche Hintergrund, wie sich dieser in der nachfolgenden Kultur bis heute erhalten hat.

Der Ansatz, wie er nach wie vor auch in der wissenschaftlichen Keltologie vorhanden ist, ein Pantheon-System, keltisch oder allgemein indogermanisch, als Theorie erfassen zu wollen, ist mit der tatsächlichen Überlieferung einer Vorstellung von unvergänglicher [zeitloser] Seele nicht vereinbar. Zeitlos bedeutet Gegenwart ohne Zeitmessung mit Bezug auf die persönliche Handlung und Wirkung; als Heiligtum [Pantheon] müsste hier die Kooperation, also die Mitwirkung und Teilnahme der Individuen erscheinen.

Ein Dogma [Glaubens-Lehrsatz] von Kelten, Keltoi, Celtoi wird nicht überliefert aus der als keltisch bezeichneten Kultur; sondern bloss Behauptungen aus anderer Kultur [griechisch und römisch] vergleichend deren eigenen Vorstellungen von Meta-Physik mit Dis Pater und dergleichen mehr.

Zu den von vielen Medien stets rezitierten und voneinander abgeschriebenen irre-führenden Behauptungen durch Nachschlage-Werke, Wikipedia usw. mit angeblich keltischem Gott oder vermeintlichen Gottheiten [neuheidnisch im Neu-Heidentum, neopagan im Neo-Paganismus, esoterisch in der Esoterik, umdeutend in Celtic-Reconstruction usw.] lesen Sie bitte hier: keine keltischen Götter/Göttinnen/Gottheiten. Die vielen gefundenen Figuren und Inschriften aus keltischer und gallo-römischer Kultur sind keine als stell-vertretende Menschen abgebildete Götter oder Göttinnen, sind keine Gottheiten, sondern Hinweis auf einen tatsächlich damals vorhandenen Zusammenhang. Vergleichbar heute dem Hauptwort zur Eigenschaft, einer sprachlichen Substantivierung durch Ober-Begriff. Mit Diodor von Sizilien ist überliefert wie Brennus, der Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, in Lachen ausbrach angesichts der Tatsache, dass dort den Natur-Gewalten im Tempel von Delphi menschliche Gestalt zugemutet und Symbol aus Holz und Stein hergestellt wurde.

Die Geschichten, Sagen und Legenden rund um das schweizerdeutsche Brauchtum [nutzen Sie bitte die Suchfunktion im Inhalt-Verzeichnis] zeigen deutlich und typisch, wie die untergegangene keltische Kultur überlagert wurde. Diese Entwicklung gilt auch für die Kelten in Deutschland. Durch den Gallischen Krieg unter Iulius Cäsar wurden im 1. Jh.v.Chr. zentrale Ländereien der keltischen Kultur mit Gewalt dem Römischen Reich angeschlossen und anschliessend romanisiert. Nach dem Verbot ihrer keltischen [Druiden]-Schulen durch die römischen Kaiser Augustus, Tiberius und Claudius [Suetonius: Claudius (25,5)] waren die Menschen zwar der Weiter-Bildung, nicht aber ihrer eigenen Erfahrung, Denkart und Tradition beraubt. Zur grossen Gegnerin der alten Bräuche wurde die katholische Kirche, welche das keltische Gedankengut mit der unvergänglichen Seele einer dreieinigen Mitte [Trinität] nun Schritt um Schritt vernichtete. Der biblische Vater-Gott als Glaube an einen einzigen Herr-[Gott] eignet sich vorzüglich zur vermeintlichen Legitimation und Recht-Fertigung von Herr-Schaft über die Anderen. Die angebliche All-Macht, (hier das durch den römisch-katholischen Klerus zuerst angesprochene unbekannte Wesen als Geist-Gespenst in Form von Gott), bezweckt allein die Herrschaft über Untertanen, welchen das Dogma als Religion zum Glauben gelehrt wird. Womöglich glauben die Kleriker der Einfachheit halber sogar selber an dieses Paradoxon der Wissen-Losigkeit. Der keltische Erbteil wird zermalmt zwischen jenen gewaltigen Mahlsteinen, der katholischen Heilslehre und dem nach wie vor ursächlich magischen Erlebnis, und zwar herab bis auf seine letzten Äusserungen, die nun durch den katholischen Legenden-Schatz und deren Mythen ersetzt wurden. Empfehlenswert zum gedanklichen Einstieg sind jene beiden apostelgleichen katholischen Heiligen welche keine Märtyrer waren: Martin [Halloween] und Nikolaus; nebst weiteren Legenden wie Fridolin, Beatus, Meinrad usw.

Die wichtigsten keltischen Götter? Nein, die Kelten glaubten nicht an Götter, beim Teutates!

Nein, die Kelten glaubten nicht, an ein  → Leben nach dem Tod, der Tod sei die Mitte eines langen Lebens.

keltisch ist wie magisch, aber - was ist Magie?

 
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Suchbegriff: keltische Religion heute
 
Die keltische Mythologie Die keltische Mythologie   
 
 Seelenwanderung, Wiedergeburt, Reinkarnation   
 
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 mit keltischer Folgerichtigkeit (Trinität)

 

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